Werde merk-würdig: So bleibst du garantiert im Kopf deiner Kunden!
In diesem spannenden Gespräch zwischen mir und DEM Positionierungs-Experten Robert Steffen erfährst du, wie du deine Marke unvergesslich machst. Von psychologischen Impulsen bis zu praktischen Beispielen. Hier erfährst du, wie echte Experten sich positionieren und vor allem: wie du das auch schaffst!

Merkwürdig zu sein, bedeutet nicht „komisch“, sondern „würdig, sich gemerkt zu werden“. Genau das ist entscheidend, wenn du willst, dass Menschen dich klar mit einem Gefühl, einer Botschaft oder einer besonderen Eigenschaft verbinden. Positionierungs-Experte Robert Steffen hat dafür Ansätze entwickelt, die jeder für sich umsetzen kann.
1) Deine Geschichte ist dein Kapital
Eine gute Story bleibt haften, nicht die nächste Folie voller Fakten. Nutze dafür die einfache 3-Schritte-Struktur:
- Anlauf: Gib den Kontext.
- Flug: Erzähle, was passiert.
- Landung: Formuliere die Botschaft in einem Satz.
Robert erzählt selbst oft von seinen beiden Großvätern. Diese Geschichten prägen ihn und jeder erinnert sich daran. Überleg dir: Welche Erlebnisse prägen dich? Und welche Botschaft sollen andere (!) daraus mitnehmen?
2) Gefühle statt Fakten
Menschen kaufen Gefühle, keine Produkte. Volvo verkauft Sicherheit, Rolex Status. Deine Aufgabe: Definiere das Gefühl, das mit dir verbunden sein soll.
Übung: Lege drei Wörter fest, die dein Zielgefühl beschreiben, z. B. „klar, ruhig, nahbar“. Prüfe deine Texte, Auftritte und Bilder daran. Passt es nicht zu diesen drei Wörtern, streich es. Ich nenne diese überflüssigen Wurmfortsätze “Kill your darling”-Sätze.
3) Anker setzen
Wiedererkennung entsteht durch visuelle und sprachliche Konstanten. Beispiele:
- eine bestimmte Farbe oder ein Symbol
- ein prägnanter Satz, der dich begleitet
- eine Gestik oder ein Claim, der hängen bleibt
Robert bringt das auf den Punkt: Merkwürdig sein heißt nicht, aufzufallen um jeden Preis, sondern echt wiedererkennbar zu werden.
4) Die eigene Kategorie finden
Statt austauschbare Produkte anzubieten, gib deiner Leistung einen neuen Rahmen.
Robert erzählt von einer Steinmetzin, die nicht mehr „Grabsteine“ verkauft, sondern „Gedenksteine für Herz und Hand“. Sofort entsteht ein anderes Bild und sie hebt sich klar ab. Die Geschichte hat mich persönlich sehr berührt und bewegt.
Frag dich: Was verkaufst du wirklich? Ist es nur das Produkt oder das Gefühl dahinter?
5) Storytelling als Struktur
Für Vorträge oder Pitches nutzt Robert die Ski-Sprung-Metapher:
- Anlauf: Kontext schaffen
- Flug: Ereignis erzählen
- Landung: Botschaft setzen
Entscheidend ist die Landung. Ohne klare Botschaft verpufft jede Geschichte. Frag dich bei jedem Auftritt: Welches eine Gefühl soll bleiben? Beim Publikum, nicht bei dir 😊
Dein erster Schritt
Schreib heute eine deiner Geschichten auf, finde die Landung in einem Satz und erzähle sie. Teste sie in Gesprächen oder in einem Video. Beobachte, was bei anderen hängen bleibt und verfeinere es.
Wenn du deine Wirkung gezielt trainieren willst: In meinem Online Live Coaching arbeiten wir an deinem Auftritt, deinen Geschichten und deiner Sichtbarkeit. Bewirb dich hier für die nächste Runde: https://yvonnedebark.de/online-live-coaching/
Hier findest du die ganze Folge auch als Video zu diesem Thema:
Yvonne de Bark ist studierte Schauspielerin und Top-Expertin zum Thema Körpersprache und Wirkung
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