Yvonne de Bark · Körpersprache-Expertin

„Du kannst dir ja was aufkleben“: Was eine pikante TV-Rolle mich über Lampenfieber lehrte

Eine Filmrolle, drei Kameras und eine Maskenbildnerin mit Klebeband. Was danach passierte, hat mich mehr über Lampenfieber gelehrt als 30 Jahre Bühnenerfahrung.

Der Moment, in dem alles kippt

Endlich hatte ich mir durch ein Casting eine Rolle in einem Primetime-Film ergattert. Das ist wie ein Ritterschlag für Schauspieler. Ich schlage das Drehbuch auf und lese. Plötzlich zucke ich zusammen: “Und sie lässt ihre Kleidung zu Boden fallen und steigt in die Wanne”.

Dann kam der Tag, an dem es in die Wanne gehen würde. Mein Schauspielkollege, der mir in der Szene ein Handtuch reichen, mich aber von vorne sehen wird, versucht es mit Humor: „Ey, wir machen das. Ich hab schon mal eine Frau gesehen.“

Netter Versuch. Ich hab nicht gelacht und hab mich nur fester in meinen Bademantel gezurrt.

Der Regisseur hatte mir versprochen, dass der TV-Zuschauer im fertigen Film nichts sehen wird, nur den entkleideten Rücken. „Möchtest du was vorne draufkleben?“ fragt mich die Maskenbildnerin. „Ähm, ja gerne!“ Gewissenhaft klebt sie so Dinger vorne drauf. Das Wichtigste ist verdeckt. Aber ich fühle mich kein bisschen wohler.

Drei Kameras sind aufgebaut, damit wir nur einmal drehen müssen. Die Probe verläuft im Bademantel. „So, dann können wir drehen“ ruft der Regisseur. Plötzlich stehen da Beleuchter, Kameramänner, Regieassistenz, jemand mit Kaffeebecher, jemand anderes mit Klemmbrett! Es war mir sooo unangenehm.

Ich wollte cool wirken, aber das ging nicht. Ich habe dem Regisseur leise gesagt: „Ich kann das so nicht."

Er nickt, reagiert sofort und sagt zum Team in klarem Ton: „Raus, alle raus, die nicht UNBEDINGT hier sein müssen.“ Und plötzlich war der Raum leer. Und es ging.

Dieses Gefühl kennt fast jeder

Vielleicht stehst du nie in einem Bademantel vor drei Kameras. Aber du kennst dieses Gefühl trotzdem. Vor Präsentationen. Verletzlichkeit, Unsicherheit in Momenten, wenn dich alle anstarren. Und du willst eigentlich cool wirken, weißt, dass du deinen Text kannst. Du bist perfekt vorbereitet.

Vorbereitung schützt nicht vor dem Moment, in dem du dich plötzlich sehr klein fühlst.

- Yvonne de Bark

Du musst da nicht einfach durch

Der häufigste Rat, den Menschen mit Lampenfieber bekommen, ist dieser: „Stell dir vor, alle sitzen in Unterwäsche.“ Oder: „Atme tief durch.“ Oder, mein persönlicher Liebling: „Sei einfach du selbst.“

Danke. Sehr hilfreich.

Was wirklich hilft, ist Handwerkszeug. Denn genau wie ich am Set gelernt habe, schaffe ich mir heute meine „Bühne“ bei Vorträgen so, dass ich mich wohlfühle.

Ich schaue mir vorher den Raum an. Ich weiß, wie meine Körpersprache selbstsicher wirkt. Ich kenne die Methoden, die mir helfen, Lampenfieber in Freude zu verwandeln.

Was viele tun

„Atme tief durch." „Stell dir vor, alle sitzen in Unterwäsche." „Sei einfach du selbst."

Was wirklich hilft

Handwerkszeug. Körpersprache. Methoden, die Lampenfieber in Freude verwandeln.

Was dieses Handwerkszeug konkret bedeutet

Du lernst, wie du deinen Körper bewusst einsetzt, bevor die Situation dich einsetzt. Wie du Stimme, Haltung und Blickkontakt so steuerst, dass du nach außen Sicherheit ausstrahlst – selbst wenn du innen noch den Bademantel festhalten willst. Und wie du auf dieser Grundlage aufbaust, um nicht nur sicher zu wirken, sondern wirklich zu überzeugen.

Sicherheit zuerst, Begeisterung dann

In meinen Präsentationsseminaren arbeite ich mit meinen Teilnehmern individuell: Jeder präsentiert eine Minute, ich analysiere, ich gebe passgenaue Tipps, sodass jeder nach zwei Tagen genau das Handwerkszeug hat, das er braucht.
1

Sicherheit aufbauen

Du lernst, deinen Körper so einzusetzen, dass du nach außen Ruhe und Sicherheit ausstrahlst, auch wenn es innen noch brodelt.

2

Überzeugen und begeistern

Auf dieser Basis baust du auf: Stimme, Haltung, Blickkontakt. Alles greift ineinander. Das Überzeugen fällt danach fast von allein.

Der Unterschied

Wirkung entsteht von innen nach außen

Wer versucht, begeisternd zu sein, bevor er sich sicher fühlt, wirkt verkrampft. Wer erst lernt, sich sicher zu bewegen, zu sprechen und im Raum zu stehen, dem fällt das Überzeugen danach fast von allein zu.

Lampenfieber überwinden im Seminar „Wirke wie du willst“

Genau das biete ich dir in meinem zweitägigen Präsentationsseminar „Wirke wie du willst“ an: zwei Tage, Kleingruppe, echtes Feedback, echter Fortschritt.

Wenn du das Gefühl kennst, das ich beschrieben habe und wenn du bereit bist, es durch etwas Besseres zu ersetzen, dann schau dir die Seminar-Details an.

Aug
22
23
2026

„Wirke wie du willst" Live-Seminar

2 Tage · Bedburg, Raum Köln · Kleingruppe · Echtes Feedback · Echter Fortschritt

Alle Infos & Anmeldung

Das ganze Video zu diesem Thema findest du hier:

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Mehr Informationen

Und hier findest du das Thema auch als Podcast:

NÄCHSTER SCHRITT

Ich freue mich auf dich.

In meinem Präsentations-Seminar „Wirke wie du willst“ gebe ich dir das Handwerkszeug, das ich beschrieben habe. In einer kleinen Gruppe, mit echtem Feedback und echtem Fortschritt in zwei Tagen.

Yvonne de Bark ist studierte Schauspielerin und Top-Expertin zum Thema Körpersprache und Wirkung. Sie ist seit über 30 Jahren auf Bühnen, Kameras und in Unternehmen unterwegs und bekannt für ihre Arbeit im Bereich nonverbale Kommunikation, Präsenztraining und wirkungsvolles Auftreten im Berufsleben. Sie unterstützt Menschen dabei, bei ihrem Auftreten im Berufsleben klar, authentisch, überzeugend zu wirken.

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